Monatlich darf ich Ihnen unverbindlich und auf freiwilliger Basis per Email Duft- und Kräuternachrichten zu senden.

In den Nachrichten wird über ätherische Öle oder Heilpflanzen berichtet und gezeigt, wie man Öle oder Heilpflanzen anwenden kann, wie man sie erntet, weiter verarbeitet, zubereitet oder in den Alltag integrieren kann. Zwischendurch gibt es auch Informationen über die keltischen Jahreskreisfeste und wie man sie wieder bewusst im Alltag leben kann. 

Aus einer Pflanze kann man viel machen:

 

z.B: Die Ringelblume, calendula officinalis

Ringelblume  Ringelblumenöl

Die Ringelblumenblütenblätter werden abgezupft und werden entweder getrocknet oder frisch zu einem Tee verwendet.

Tee: 3 EL Ringelblumenblütenblätter, 1 Liter Wasser. Das heiße, nicht kochende Wasser über die Blüten gießen, 5-8 Min. ziehen lassen und im Anschluß genießen.

Anwendung bei: Blutdruckproblemen, Gallenbeschwerden, Krampfadern, Hautproblemen, zur Anregung der Lymphe, bei Kreislaufproblemen und Wechseljahrebeschwerden. Die Ringelblumenblütenblätter sehen sehr hübsch in Teemischungen aus. Zum Beispiel: Apfelminze, Apfelschalen, Nanaminze, Frauenmantel, Gänseblümchen.

Ringelblumentinktur:

5g Ringelblumenblüten; 84 ml Weingeist; 35 ml Wasser 

Zubereitung: Die Ringelblumenblüten mit dem Weingeist und dem Wasser übergießen und gut verschlossen für 2 Wochen (gerne auch etwas länger) an einen dunklen Ort stellen. Anschließend abfiltrieren und in eine saubere Flasche abfüllen. Die Haltbarkeit der Tinktur liegt bei 2 Jahren. Man kann sie etwas verdünnt mit Wasser als Umschlag bei Hautverletzungen verwenden oder daraus mit Olivenöl und Bienenwachs eine Ringelblumensalbe herstellen.

 

Ringelblumensalbe:

20 ml Ringelblumentinktur, 90g Olivenöl, 10 g Bienenwachs

Zubereitung: Das Olivenöl und das Bienenwachs erwärmen. Sobald das Bienenwachs geschmolzen ist, die Ringelblumentinktur hinzugeben und umrühren. So lange rühren bis die Salbe gut abgekühlt ist. Zur Verfeinerung kann noch ein TL Sheabutter in der Abkühlphase hinzugegeben werden (wird dadurch streichfähiger und weicher). In saubere Tiegel füllen. Die Salbe ist 6 Monate haltbar. (Quelle: "Das Kräuterwissen der Bauerndoktoren in den Alpen...", 2016, S.173)

 

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